Es kommt vor, dass sich ein Piercing nach einem Schmuckwechsel entzündet – vor allem, wenn das Piercing noch nicht vollständig abgeheilt ist oder der neue Schmuck nicht gut vertragen wird. Die wichtigsten Ursachen, Behandlungsschritte und Vorbeugungstipps im Überblick:
Mögliche Ursachen für Entzündungen nach dem Schmuckwechsel
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Unverträgliches Material: Schmuck aus Nickel oder minderwertigen Metallen kann Allergien oder Reizungen auslösen. Besser geeignet sind Titan, PTFE oder echtes Gold.
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Unsachgemäßer Wechsel: Wird der Schmuck ohne saubere Hände oder nicht-steril gewechselt, können Bakterien ins Piercing gelangen.
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Falsche Größe oder Form: Zu enger, zu schwerer oder ungeeigneter Schmuck kann Druck und Reibung erzeugen und dadurch Entzündungen fördern.
Was tun bei einer Entzündung?
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Sanfte Reinigung: Zweimal täglich mit einer isotonischen Kochsalzlösung (0,9 %) reinigen oder Octenisept für Schleimhäute (wasserbasiert) verwenden. Keine aggressiven oder alkoholhaltigen Mittel benutzen.
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Geeignetes Material nutzen: Wenn der Schmuck das Problem ist, auf Titan oder PTFE wechseln. Bei Unsicherheit immer den Piercer fragen.
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Beruhigende Pflege: Produkte mit Kamille oder Salbei können helfen – aber sparsam anwenden, um die Haut nicht zu überpflegen.
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Professionelle Hilfe: Wenn die Entzündung nach ein paar Tagen nicht besser wird oder stärker wird, sollte ein Piercer oder Arzt draufschauen.
Wie lässt sich eine Entzündung vermeiden?
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Schmuck erst wechseln, wenn das Piercing vollständig abgeheilt ist.
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Hände gründlich waschen und möglichst hygienisch arbeiten.
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Nur hypoallergene Materialien verwenden.
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Bei Unsicherheiten immer Beratung vom Piercer einholen.
Mit schneller Reaktion und guter Hygiene lassen sich Entzündungen nach einem Schmuckwechsel meist gut in den Griff bekommen.